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Salve regina künigin Maria Gottes muoter überlaut

Reimpaarverse.
Glossengedicht in Reimpaarversen. Die lateinischen Lemmata sind regelmäßig am Anfang, zum Teil auch am Ende der ungleich langen Abschnitte eingefügt.
"Die Verse 1-190 (Zählung nach Haupt) haben [...] vor allem Gebetsbitten zum Inhalt. V. 191-249/50 und 316 sind [...] eine preisende Anrufung mit vielen Prädikationen und bestehen fast vollständig aus einer Umsetzung des Marienliedes Meister Sigehers in Reimpaare." (Wachinger, Sp. 554.)
Die Dresdener Handschrift bietet einen zusätzlichen Epilog (V. 251-316), die Münchener Handschrift dagegen einen Prolog von 47 Versen.
Haupt, Moritz und Hoffmann von Fallersleben, August Heinrich: Altdeutsche Blätter. Bd. 1. Leipzig 1836, hier S. 78-88. [online]
Hefti, Paula Maria: Codex Dresden M 68. (Bibliotheca Germanica 23) Bern/München 1980, hier S. 312-322.
Haustein, Jens: Meister Sigeher. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon (Bd. 8). Hg. v. Kurt Ruh. Berlin/New York 1992, Sp. 1233-1236, hier Sp. 1235.
Hefti, Paula Maria: Codex Dresden M 68. (Bibliotheca Germanica 23) Bern/München 1980, hier S. 495-497.
Wachinger, Burghart: Salve regina (deutsch). In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon (Bd. 8). Hg. v. Kurt Ruh. Berlin/New York 1992, Sp. 552-559, hier Nr. II.3, Sp. 554f.