Richtlinien für die Transkription von Textzeugen:

  1. Schaft-s wird als Rund-s wiedergegeben.
  2. Es wird zwischen v und u unterschieden (kein u/v-Ausgleich).
  3. Abkürzungen werden in runden Klammern aufgelöst, z.B. h(er)ze für h~ze.
  4. Nomina sacra werden in Klammern gesetzt und in lateinischer Sprache aufgelöst, z.B. (Christi) für xpi.
  5. Verspunkte und Trennzeichen werden nicht dargestellt.
  6. Nasalstriche werden in Klammern aufgelöst, z.B. de(n) für .
  7. Korrekturen innerhalb des Textzeugen werden übernommen und nicht eigens markiert.
  8. Unleserlicher Text wird mit [:] dargestellt.
  9. Unleserlicher Text, der eindeutig ergänzt werden kann, wird in [] wiedergegeben.
  10. Unsicherheiten in der Transkription werden mit einem am Wortende platzierten (?) markiert, z.B. maris(?).
  11. Über die Zeile geschriebene Worte werden in den Fließtext eingefügt.
  12. Zeilenumbrüche werden nicht dargestellt.
  13. Das in den Handschriften verwendete etc.-Zeichen wird als (etc.) dargestellt.

 

Hinweis zu den Übertragungen:

Das Incipit, das zur Benennung einer Übertragung dient, orientiert sich an einem der zugehörigen Textzeugen, wird im Unterschied zu diesen aber behutsam normalisiert: Abkürzungen und Superskripte werden aufgelöst, der u/v-Ausgleich wird vorgenommen.